Herzlich willkommen beim Mammographie Screening Karlsruhe

Wir gehören zum bundesweiten Mammo­graphie Screening Programm und sind für die Stadt Karlsruhe und den Landkreis Karlsruhe zuständig.

Das Mammographie Screening ist ein bundesweit angebotenes, qualitäts­gesichertes Programm zur Früherkennung von Brust­krebs­erkrankung­en.
Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammo­­­graphie­unter­suchung zur Früh­erkennung von Brust­krebs.

Gerne können Sie auch die Online-Terminvergabe
der Zentralen Stelle in Baden-Baden nutzen,
um Termine zu vereinbaren oder zu verschieben.
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Zusammen arbeiten - Gemeinsam laufen

Bei uns läuft‘s ! - Am 12.September beim Volkslauf der Stadtwerke Karlsruhe

"Lichtspiele" im Mammographie Screening.....

Wir freuen uns auf die Schlosslichtspiele am Karlsruher Schloss!

B2Run....wir waren dabei!

9200 LäuferInnen, 450 Firmen, super Laufstrecke, grandioser Zieleinlauf vor der Kulisse des Karlsruher Schlosses und ein cooles „Laufteam“......einfach großartig!!!

B2Run 4.7.19 in Karlsruhe - Unser Team ist dabei!

Herzlich Willkommen unseren Gästen von der Fürst-Stirum Klinik Bruchsal

Die Kooperation zwischen Mammographie Screening und den Brustzentren der Region Karlsruhe / Bruchsal besteht seit mittlerweile 10 Jahren.

Der gegenseitige Austausch ist uns wichtig, um die an Brustkrebs erkrankten Frauen optimal betreuen zu können.

Frau Dr. Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie Screening Karlsruhe, erklärte den Besucherinnen Ablauf, Ziel und Zweck des bundesweiten Programmes zur Brustkrebsfrüherkennung. Im Anschluss gab es eine Führung durch unsere Räumlichkeiten in der Karlstr. 115.

Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interesse und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Frauenklinik Bruchsal.

Badische Meile 2019

Am 5.5.2019 war es wieder so weit - Start der 30. Badischen Meile

Trotz „winterlicher“ Temperaturen war die Stimmung der rund 6000 Läufer und Walker hervorragend.

Unter dem Motto „ Sport gegen Krebs“ hatte auch das Team des Mammographie Screening Karlsruhe die Laufschuhe geschnürt.

Regelmäßige körperliche Bewegung und Sport steigern das Wohlbefinden und die Lebensqualität, senken dabei gleichzeitig das Risiko an Krebs zu erkranken.

Sport kann und soll Spaß machen… das bewiesen die vielen lachenden und glücklichen Gesichter am Sonntag auf der Zielgeraden im Carl-Kaufmann-Stadion.

Wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mit dabei!

Sie auch?

Das Mammographie Screening Zentrum präsentierte sich am Tag der offenen Tür in der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal

Das Team der Chemotherapie-Ambulanz unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Jürgen Wacker stellte sich und die neuen Räumlichkeiten allen Interessierten am Tag der offenen Tür vor. Eingeladen war unter anderem auch das Team des Mammographie Screening Karlsruhe.

Wir informierten die BesucherInnen über das Screening Programm und konnten viele Fragen beantworten. Rundherum eine gelungene Veranstaltung und ein tolles Team. Herzlichen Dank für die Einladung und den netten Empfang.

Wir kommen gern wieder.

'Brustkrebsfrüherkennung und Vorsorge, was Frau für sich tun kann': Eine Informationsveranstaltung im Landratsamt Karlsruhe

Unter dem Titel „Brustkrebsfrüherkennung und Vorsorge, was Frau für sich tun kann“ fand am 9. April eine weitere Informationsveranstaltung in Kooperation mit dem Mammographie Screening Karlsruhe im Landratsamt statt.
Informationen rund um das Thema Vorsorge, insbesondere Brustkrebsfrüherkennung, standen auf dem Programm der Infoveranstaltung. Astrid Stolz, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Karlsruhe verwies in ihrer Begrüßung auf die Bedeutung der Vorsorge für die eigene Gesundheit.

Dr. med. Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie Screening Karlsruhe referierte zunächst zum Thema „Brustkrebsfrüherkennung“.
Rund 72.000 Frauen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Brustkrebs. Viele Faktoren, wie hormonelle Veränderungen, Lebensgewohnheiten oder Umwelteinflüsse spielen bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle, ebenso wie genetische Faktoren. Das Wichtigste für eine gute Prognose der Erkrankung ist das rechtzeitige Erkennen des Tumors.
Hier spielt das Mammographie Screening, als qualitätskontrolliertes und zertifiziertes Programm, eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Brustkrebs. Viele der im Screening entdeckten Tumore sind sehr klein oder die Vorstufen eines invasiven Tumors. Modernste Technik und speziell geschultes Fachpersonal sind für die hohe Qualität der Bilder unverzichtbar. Frau Dr. Deinzer erklärte, wie wichtig die regelmäßige Teilnahme am Mammographie Screening ist. Die Röntgenbilder können dann mit den Voraufnahmen verglichen werden, um so Veränderungen in der Brust schneller zu erkennen. Nicht jede neu aufgetretene Veränderung bedeutet Brustkrebs, sollte aber dennoch abgeklärt werden.

Anschließend folgte ein weiterer Vortrag „Aus Fürsorge – Vorsorge“ mit Prof. Dr. med. Jürgen Wacker, ärztlicher Direktor der Frauenklinik und des seit dem Jahr 2007 bestehenden zertifizierten Brustzentrums an der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal.
Er betonte noch einmal, dass das Mammographie Screening die Methode der Wahl bei der Brustkrebsfrüherkennung ist und auch durch einen Bluttest in naher Zukunft nicht ersetzt werden kann. Krebszellen entstehen jeden Tag in unserem Körper, das wir nicht daran erkranken, verdanken wir unserem Immunsystem. Körperliche Aktivität und gesunde Ernährung stärken das Immunsystem. Auch auf ausreichende Vitamin D Zufuhr sollte geachtet werden, gerade in den Wintermonaten.
Fazit: Wir können die Entstehung von Krebs nicht verhindern, aber wir können selbst viel dafür tun das Risiko zu senken.

Abschließend stellte Dr. Priska Nikièma von der Fürst-Stirum Klinik Bruchsal die Mamma Care Methode vor. Kurse werden etwa vierteljährlich in den Räumlichkeiten der Klinik in Bruchsal angeboten. Speziell ausgebildete Trainerinnen leiten Frauen in diesen Schulungen an ihre Brust zuhause regelmäßig selbst abzutasten. Es ist erwiesen, dass Frauen davon profitieren und Veränderungen in ihrer Brust früher wahrnehmen.

Während der Vorträge und im Anschluss wurden viele Fragen und Anliegen der Zuhörerinnen beantwortet.

Statement der Kooperationsgemeinschaft Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung mittels Bluttest

Zu dem in der Presse diskutierten Bluttest zur Brustkebsfrüherkennung hat die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ein Statement herausgegeben:

Kann ein Bluttest die Mammographie ersetzen?

Es wäre schön, wenn wir nur noch eine einfache Blutentnahme bräuchten, um zu wissen, ob man an Krebs erkrankt ist oder nicht. Deshalb forschen Wissenschaftler seit Jahren an Bluttests, um Krebserkrankungen feststellen zu können. Bei manchen Krebserkrankungen funktioniert das auch schon recht gut. Im Fall von Brustkrebs war die Trefferquote für die Entdeckung der Krebserkrankung immer viel zu niedrig.

Die nun bekannt gewordenen wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse aus Heidelberg sind sehr spannend. Allerdings ist es noch viel zu früh, um den Bluttest als Routineuntersuchung allen Frauen anzubieten. Bisher wurde die Untersuchung nur an 650 Frauen getestet. Die wissenschaftliche Studie ist noch nicht abgeschlossen. Viele Fragen sind noch ungeklärt.

Wichtig ist, dass der Test - wie andere Früherkennungsuntersuchungen auch - „Falsch-Positive“ Ergebnisse zeigen kann: Frauen, die trotz positivem Testergebnis gesund sind. Bei einem solchen Testergebnis muss man im Nachgang mit Mammographie, Ultraschall oder MRT nach einem möglichen Krebs fahnden. Was tun, wenn man ihn nicht findet? Woher weiß ich, ob nur das Testergebnis falsch war oder ob ich Brustkrebs habe, den man nur auf Bildern noch nicht entdecken kann? Die Heidelberger Forscher selbst sagen, dass der neue Bluttest die Mammographie keinesfalls überflüssig macht, sondern dass er eine Ergänzung bieten könnte. Wann der Bluttest auf den Markt kommen soll und ob die Krankenkassen die Kosten für den Bluttest übernehmen werden, ist noch unklar. Wie teuer der Test sein wird, steht ebenfalls noch nicht fest.

#gibachtaufdich

Rückblick Frauentag 2019

Eine ganz besondere Überraschung zum Weltfrauentag hatte das Team des Mammographie Screening Karlsruhe vorbereitet
....als kleine Aufmerksamkeit überreichten wir jeder Frau eine Brustkrebsschleife aus Brezelteig. Diese Idee konnten wir mit Hilfe der Bäckerei Thomas Schmidt aus Karlsruhe umsetzen, die exklusive für das Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe die Brustkrebsschleifen gebacken haben.

8.März = Weltfrauentag

Wir machen mit und erinnern am Weltfrauentag an viele mutige Frauen, die im Lauf der Geschichte Großartiges geleistet haben, oft unter Einsatz ihres Lebens. Aber auch in der heutigen Zeit gibt unzählige engagierte Frauen, die sich für Frauenrechte und Frauengesundheit einsetzen, weil es notwendig ist.

Valentinstag Impressionen

Valentinstag ...

auch im Mammographie Screening Karlsruhe. Auf jede Frau wartet eine kleine Überraschung. Wir freuen uns auf Sie!
#gibachtaufdich

Am 4. Februar ist Weltkrebstag

191 Frauen in Deutschland erkranken täglich an Brustkrebs, 70.000 im ganzen Jahr.
Brustkrebs ist eine Erkrankung, die oft lange Zeit unbemerkt bleibt. Die Heilungschancen sind gut — aber nur wenn Brustkrebs früh entdeckt wird.
#gibachtaufdich

Informieren Sie sich auf unserer Webseite und nutzen Sie Ihre Chance zur Brustkrebsfrüherkennung mit der Teilnahme am Mammographie Screening Programm.

Mitarbeiterinnen des sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein zu Gast im Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe

Gäste sind im Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe immer herzlich willkommen .... und so freuten wir uns sehr über den Besuch der Mitarbeiterinnen des sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein. Frau Dr. Deinzer als Programmverantwortliche Ärztin erläuterte den Ablauf der Screeninguntersuchung und was passiert, wenn Brustkrebs entdeckt wird.

Dann folgte der „praktische“ Teil. Im Untersuchungsraum zeigten wir am Röntgengerät wie Mammographiebilder entstehen. Wir konnten viele Informationen weitergeben und interessante Einblicke in unsere Arbeit vermitteln. Herzlichen Dank für das Interesse und die nette Zusammenarbeit. Schön, dass Sie bei uns waren

Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen

Wir freuen sehr, dass die 5. Rezertifizierung der Mammographie Einheit Karlsruhe/Pforzheim erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Das Rezertifizierungsteam der Kooperationsgemeinschaft Mammographie Berlin bestätige die Ergebnisse der letzten 30 Monate und wünschte Frau Dr. Deinzer und Herrn Dr. Fauser weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit als Programmverantwortliche Ärzte.

Das Mammographie Screening zu Gast in der VHS Ettlingen

Ein interessanter Vortrag erwartete die Besucherinnen gestern in den Räumen der VHS Ettlingen.
Frau Dr. Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie Screening Karlsruhe, referierte nach einer herzlichen Begrüßung von Frau Herder-Gysser (VHS Ettlingen) und Frau Silke Benkert (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ettlingen) zum Thema Brustkrebsfrüherkennung und das Mammographie Screening Programm.
Im Laufe des Abends beantwortete Frau Dr. Deinzer zahlreiche Fragen. Wichtig waren vor allem die Höhe der Strahlenbelastung, die Rolle der Tumorgrösse und welche Therapiemöglichkeiten es heute zur Behandlung von Brustkrebs gibt.

Spende für das Brustzentrum des Städtischen Klinikums Karlsruhe

Frau Dr.Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie Screening Karlsruhe und Frau Gabi Knebel, Geschäftsführerin amena Fitness für Frauen, freuten sich sehr über die Summe von 530 €, die sie Frau Dr. Ruf-Dördelmannn als Spende für das Brustzentrum des Städtischen Klinikums Karlsruhe überreichen konnten.
Am Tag der Frauengesundheit im Mammographie Screening Karlsruhe nutzten viele Frauen die Gelegenheit um etwas für Ihre Gesundheit zu tun und schlossen eine Mitgliedschaft bei amena Fitness ab. Ein Teil der Gebühr steht nun als Spende für die Arbeit im Kampf gegen Brustkrebs zur Verfügung.

„Talk im Schlachthof“ mit dem Thema „Mammographie-Screening: Ein Programm das Leben retten kann"
(Teil 1)



„Talk im Schlachthof“ mit dem Thema „Mammographie-Screening: Ein Programm das Leben retten kann"
(Teil 2)



Das Mammographie Screening Karlsruhe im AOK-Mitgliedermagazin bleibgesund 4/2018

Dr. Margit Deinzer "im Gespräch" bei Baden TV



Entdeckte Brustkrebsvorstufen im Mammographie Screening meist aggressiv

Die häufigste Diagnose bei den Brustkrebsvorstufen im zweijährlichen Mammographie-Screening-Programm ist die biologisch aggressivste Form. Sie birgt das größte Risiko, in ein so genanntes invasives Karzinom überzugehen. Dabei handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der in das umliegende Gewebe wächst, in die Lymphknoten und anderen Organe streuen kann.

Die aktuelle Untersuchung aus Nordrhein-Westfalen wertete die Daten von rund 714.000 Frauen aus, die bis zu dreimal regelmäßig in einem zweijährlichen Abstand am Mammographie-Screening teilgenommen haben. Bei 1970 Frauen wurde eine Brustkrebsvorstufe entdeckt, in der Hälfte aller Fälle handelte es sich in der Folgeteilnahme um die aggressivste Form.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es weit weniger Überdiagnosen im Mammographie-Screening geben könnte, als bislang von Experten diskutiert. Bei Überdiagnosen handelt es sich um entdeckte Brustkrebserkrankungen, die im Laufe des Lebens einer Frau ohne Früherkennung nicht auffällig geworden wären. Die größte Wahrscheinlichkeit einer Überdiagnose wird den „harmlosen“ Brustkrebsvorstufen zugeschrieben, die erst in mehr als zehn Jahren in einen invasiven Brustkrebs übergehen können. Nun wurde gezeigt, dass viele der im Mammographie-Screening entdeckten Brustkrebsvorstufen aggressiv sind. Sie entwickeln sich sehr viel schneller als die harmloseren Formen. Deshalb steigt ihr Anteil mit der wiederholten Screening-Teilnahme. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass gerade die regelmäßig teilnehmenden Frauen vom Mammographie-Screening besonders profitieren. Denn sind die Brustkrebsvorstufen aggressiv, werden sie durch diese Form der Brustkrebsfrüherkennung häufig entdeckt, bevor sie in einen aggressiven invasiven Brustkrebs übergehen können.

Studie:
Detection Rates of Ductal Carcinoma in Situ with Biennial Digital Mammography Screening: Radiologic Findings Support Pathologic Model of Tumor Progression.
Weigel S, Khil L, Hense HW, Decker T, Wellmann J, Heidrich J, Sommer A, Heidinger O, Heindel W. Radiology.
2017 Nov 6:170673.
doi: 10.1148/radiol.2017170673. [Epub ahead of print]

Quelle: Medizinische Fakultät der Universität Münster und Universitätsklinikum Münster