Herzlich willkommen beim Mammographie Screening Karlsruhe

Wir gehören zum bundesweiten Mammo­graphie Screening Programm und sind für die Stadt Karlsruhe und den Landkreis Karlsruhe zuständig.

Das Mammographie Screening ist ein bundesweit angebotenes, qualitäts­gesichertes Programm zur Früherkennung von Brust­krebs­erkrankung­en.
Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammo­­­graphie­unter­suchung zur Früh­erkennung von Brust­krebs.

 

 

Gerne können Sie auch die Online-Terminvergabe der Zentralen Stelle in Baden-Baden nutzen, um Termine zu vereinbaren oder zu verschieben.

Rückblick Frauentag 2019

Eine ganz besondere Überraschung zum Weltfrauentag hatte das Team des Mammographie Screening Karlsruhe vorbereitet
....als kleine Aufmerksamkeit überreichten wir jeder Frau eine Brustkrebsschleife aus Brezelteig. Diese Idee konnten wir mit Hilfe der Bäckerei Thomas Schmidt aus Karlsruhe umsetzen, die exklusive für das Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe die Brustkrebsschleifen gebacken haben.

8.März = Weltfrauentag

Wir machen mit und erinnern am Weltfrauentag an viele mutige Frauen, die im Lauf der Geschichte Großartiges geleistet haben, oft unter Einsatz ihres Lebens. Aber auch in der heutigen Zeit gibt unzählige engagierte Frauen, die sich für Frauenrechte und Frauengesundheit einsetzen, weil es notwendig ist.

Brustkrebsfrüherkennung und Vorsorge, was Frau für sich tun kann: Informationsveranstaltung am 09.04.2019 im Landratsamt Karlsruhe

Am 09.04.2019 findet um 19 Uhr im großen Sitzungs­saal des Land­rats­amtes die Infor­mations­­veran­staltung „Brustkrebs­früherkennung und Vorsorge, was Frau für sich tun kann“ statt.

Dr. med. Margit Deinzer, Programm­verantwortliche Ärztin im Mammo­graphie Screening Karlsruhe befasst sich mit dem Thema „Brust­krebs­früh­erkennung“. Im anschließenden Vortag referiert Prof. Dr. med. Jürgen Wacker, Ärztlicher Direktor der Frauen­klinik an der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal zum Thema „Als Fürsorge-­Vorsorge!" Als weitere Referentin wird Natalie Wipfler, Breast Care Nurse der Bruchsaler Klinik mit Hilfe von Silikon­brust­modellen die Abtastung der Brust demonstrieren.

Alle Referenten stehen nach den Vorträgen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kosten­frei und wird durch die Kooperation der Gleich­stellungs­beauftragten im Landrats­amt Karlsruhe, Astrid Stolz, mit dem Mammo­graphie Screening Zentrum Karlsruhe ermöglicht.
Aufgrund der begrenzten Platzzahl empfiehlt sich eine Anmeldung bei der Gleichstellungsbeauftragten Frau Stolz. Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen.

Statement der Kooperationsgemeinschaft Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung mittels Bluttest

Zu dem in der Presse diskutierten Bluttest zur Brustkebsfrüherkennung hat die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ein Statement herausgegeben:

Kann ein Bluttest die Mammographie ersetzen?

Es wäre schön, wenn wir nur noch eine einfache Blutentnahme bräuchten, um zu wissen, ob man an Krebs erkrankt ist oder nicht. Deshalb forschen Wissenschaftler seit Jahren an Bluttests, um Krebserkrankungen feststellen zu können. Bei manchen Krebserkrankungen funktioniert das auch schon recht gut. Im Fall von Brustkrebs war die Trefferquote für die Entdeckung der Krebserkrankung immer viel zu niedrig.

Die nun bekannt gewordenen wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse aus Heidelberg sind sehr spannend. Allerdings ist es noch viel zu früh, um den Bluttest als Routineuntersuchung allen Frauen anzubieten. Bisher wurde die Untersuchung nur an 650 Frauen getestet. Die wissenschaftliche Studie ist noch nicht abgeschlossen. Viele Fragen sind noch ungeklärt.

Wichtig ist, dass der Test - wie andere Früherkennungsuntersuchungen auch - „Falsch-Positive“ Ergebnisse zeigen kann: Frauen, die trotz positivem Testergebnis gesund sind. Bei einem solchen Testergebnis muss man im Nachgang mit Mammographie, Ultraschall oder MRT nach einem möglichen Krebs fahnden. Was tun, wenn man ihn nicht findet? Woher weiß ich, ob nur das Testergebnis falsch war oder ob ich Brustkrebs habe, den man nur auf Bildern noch nicht entdecken kann? Die Heidelberger Forscher selbst sagen, dass der neue Bluttest die Mammographie keinesfalls überflüssig macht, sondern dass er eine Ergänzung bieten könnte. Wann der Bluttest auf den Markt kommen soll und ob die Krankenkassen die Kosten für den Bluttest übernehmen werden, ist noch unklar. Wie teuer der Test sein wird, steht ebenfalls noch nicht fest.

#gibachtaufdich

Valentinstag Impressionen

Valentinstag ...

auch im Mammographie Screening Karlsruhe. Auf jede Frau wartet eine kleine Überraschung. Wir freuen uns auf Sie!
#gibachtaufdich

Am 4. Februar ist Weltkrebstag

191 Frauen in Deutschland erkranken täglich an Brustkrebs, 70.000 im ganzen Jahr.
Brustkrebs ist eine Erkrankung, die oft lange Zeit unbemerkt bleibt. Die Heilungschancen sind gut — aber nur wenn Brustkrebs früh entdeckt wird.
#gibachtaufdich

Informieren Sie sich auf unserer Webseite und nutzen Sie Ihre Chance zur Brustkrebsfrüherkennung mit der Teilnahme am Mammographie Screening Programm.

Mitarbeiterinnen des sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein zu Gast im Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe

Gäste sind im Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe immer herzlich willkommen .... und so freuten wir uns sehr über den Besuch der Mitarbeiterinnen des sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein. Frau Dr. Deinzer als Programmverantwortliche Ärztin erläuterte den Ablauf der Screeninguntersuchung und was passiert, wenn Brustkrebs entdeckt wird.

Dann folgte der „praktische“ Teil. Im Untersuchungsraum zeigten wir am Röntgengerät wie Mammographiebilder entstehen. Wir konnten viele Informationen weitergeben und interessante Einblicke in unsere Arbeit vermitteln. Herzlichen Dank für das Interesse und die nette Zusammenarbeit. Schön, dass Sie bei uns waren

Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen

Wir freuen sehr, dass die 5. Rezertifizierung der Mammographie Einheit Karlsruhe/Pforzheim erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Das Rezertifizierungsteam der Kooperationsgemeinschaft Mammographie Berlin bestätige die Ergebnisse der letzten 30 Monate und wünschte Frau Dr. Deinzer und Herrn Dr. Fauser weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit als Programmverantwortliche Ärzte.

Das Mammographie Screening zu Gast in der VHS Ettlingen

Ein interessanter Vortrag erwartete die Besucherinnen gestern in den Räumen der VHS Ettlingen.
Frau Dr. Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie Screening Karlsruhe, referierte nach einer herzlichen Begrüßung von Frau Herder-Gysser (VHS Ettlingen) und Frau Silke Benkert (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ettlingen) zum Thema Brustkrebsfrüherkennung und das Mammographie Screening Programm.
Im Laufe des Abends beantwortete Frau Dr. Deinzer zahlreiche Fragen. Wichtig waren vor allem die Höhe der Strahlenbelastung, die Rolle der Tumorgrösse und welche Therapiemöglichkeiten es heute zur Behandlung von Brustkrebs gibt.

Spende für das Brustzentrum des Städtischen Klinikums Karlsruhe

Frau Dr.Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie Screening Karlsruhe und Frau Gabi Knebel, Geschäftsführerin amena Fitness für Frauen, freuten sich sehr über die Summe von 530 €, die sie Frau Dr. Ruf-Dördelmannn als Spende für das Brustzentrum des Städtischen Klinikums Karlsruhe überreichen konnten.
Am Tag der Frauengesundheit im Mammographie Screening Karlsruhe nutzten viele Frauen die Gelegenheit um etwas für Ihre Gesundheit zu tun und schlossen eine Mitgliedschaft bei amena Fitness ab. Ein Teil der Gebühr steht nun als Spende für die Arbeit im Kampf gegen Brustkrebs zur Verfügung.

„Talk im Schlachthof“ mit dem Thema „Mammographie-Screening: Ein Programm das Leben retten kann"
(Teil 1)



„Talk im Schlachthof“ mit dem Thema „Mammographie-Screening: Ein Programm das Leben retten kann"
(Teil 2)



Das Mammographie Screening Karlsruhe im AOK-Mitgliedermagazin bleibgesund 4/2018

Dr. Margit Deinzer "im Gespräch" bei Baden TV



Entdeckte Brustkrebsvorstufen im Mammographie Screening meist aggressiv

Die häufigste Diagnose bei den Brustkrebsvorstufen im zweijährlichen Mammographie-Screening-Programm ist die biologisch aggressivste Form. Sie birgt das größte Risiko, in ein so genanntes invasives Karzinom überzugehen. Dabei handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der in das umliegende Gewebe wächst, in die Lymphknoten und anderen Organe streuen kann.

Die aktuelle Untersuchung aus Nordrhein-Westfalen wertete die Daten von rund 714.000 Frauen aus, die bis zu dreimal regelmäßig in einem zweijährlichen Abstand am Mammographie-Screening teilgenommen haben. Bei 1970 Frauen wurde eine Brustkrebsvorstufe entdeckt, in der Hälfte aller Fälle handelte es sich in der Folgeteilnahme um die aggressivste Form.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es weit weniger Überdiagnosen im Mammographie-Screening geben könnte, als bislang von Experten diskutiert. Bei Überdiagnosen handelt es sich um entdeckte Brustkrebserkrankungen, die im Laufe des Lebens einer Frau ohne Früherkennung nicht auffällig geworden wären. Die größte Wahrscheinlichkeit einer Überdiagnose wird den „harmlosen“ Brustkrebsvorstufen zugeschrieben, die erst in mehr als zehn Jahren in einen invasiven Brustkrebs übergehen können. Nun wurde gezeigt, dass viele der im Mammographie-Screening entdeckten Brustkrebsvorstufen aggressiv sind. Sie entwickeln sich sehr viel schneller als die harmloseren Formen. Deshalb steigt ihr Anteil mit der wiederholten Screening-Teilnahme. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass gerade die regelmäßig teilnehmenden Frauen vom Mammographie-Screening besonders profitieren. Denn sind die Brustkrebsvorstufen aggressiv, werden sie durch diese Form der Brustkrebsfrüherkennung häufig entdeckt, bevor sie in einen aggressiven invasiven Brustkrebs übergehen können.

Studie:
Detection Rates of Ductal Carcinoma in Situ with Biennial Digital Mammography Screening: Radiologic Findings Support Pathologic Model of Tumor Progression.
Weigel S, Khil L, Hense HW, Decker T, Wellmann J, Heidrich J, Sommer A, Heidinger O, Heindel W. Radiology.
2017 Nov 6:170673.
doi: 10.1148/radiol.2017170673. [Epub ahead of print]

Quelle: Medizinische Fakultät der Universität Münster und Universitätsklinikum Münster